Mbunas und Non-Mbunas

Veröffentlicht am 09.02.2017

Mbunas und Non-Mbunas

Hier eine einfache und schnelle Erklärung worin Mbunas und Non-Mbunas sich unterscheiden.

 

Hauptsächlich unterscheiden sich Mbunas und Non-Mbunas aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensräume im Malawi-See. Dadurch ergeben sich auch verschiedene Fressgewohnheiten entsprechend ihres Standortes.

 

Grundsätzlich bedeutet Mbuna in der Sprache der Tonga „die in den Felsen leben“ und ist somit als Bezeichnung für den Lebensraum zu verstehen. Allerdings ist es nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung Aufwuchsfresser, wobei das auf die meisten Mbunas natürlich zutrifft.

 

Mbunas halten sich also hauptsächlich in steinigen und felsigen Zonen des Malawi-Sees auf und suchen dort Schutz in den Schlupflöchern und Spalten der Steine. Hier finden sie auch ihre bevorzugte Nahrung, sie wächst praktisch vor der Haustür. Als Aufwuchsfresser ernähren sie sich zum Großteil rein pflanzlich und knabbern Algen und andere Pflanzen, die sie auf Felsen oder in ihrer Nähe finden, aber auch Phytoplankton gehört zum Speiseplan.

Andere Melanochromis Arten ernähren sich jedoch von tierischem Futter wie Wasserinsekten, Larven, Schnecken oder auch Fischbrut, weshalb die Verallgemeinerung „alle Mbunas sind Aufwuchsfresser“ nicht korrekt ist.

 

Selten verlassen sie ihren Lebensraum freiwillig und sind standorttreu. Sie beanspruchen für sich ein kleines Gebiet von wenigen Quadratmetern.

Anatomisch besonders ist auch für die Wissenschaftler, daß alle Mbunas im Brustbereich tiefer eingebettete Schuppen besitzen. Vermutlich ist dies eine Entwicklung aufgrund ihres Lebens in rauem Fels: bei Kontakt mit den scharfen Kanten ist die Verletzungsgefahr dadurch geringer.

Am bekanntesten sind die folgenden Gattungen: Melanochromis, Pseudotropheus, Labidochromis, und Labeotropheus.

 

Non-Mbunas ist die Bezeichnung für alle anderen Buntbarsche des Malawi-Sees, die sich in freiem Gewässer oder Übergangszonen aufhalten. Meistens fressen sie tierische Kost und jagen auch an felsigen Gebieten Kleintiere und Fische.

Zum Ablaichen nutzen die Non-Bunas oft die geschützten Bereiche der Felsen und Steine, halten sich aber dort eher selten beständig auf.

 

In Gefangenschaft neigen pflanzenfressende Arten leider häufig an Überfütterung. Zur ausgewogenen Ernährung sollte man statt Trockenfutter gerne auch Cyclops, Daphnia, Mysis oder Garnelenmixe gelegentlich anbieten. Um auch den scheuen Weibchen Gelegenheit zum Fressen zu bieten, eignet sich am besten Futter in kleiner Körnung das sich schnell im Becken verteilt, so daß sich nicht nur die Männchen den Bauch vollschlagen.

Bei der Haltung sollte man auch darauf achten, daß die Weibchen nicht ständig von den unermüdlichen Männchen gejagt werden. Ein Verhältnis von 2 Männchen und 3 Weibchen hat sich bewährt, sowie genügend Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen oder kleinen Nischen.

 

Fotos von Mbunas und Non-Mbunas finden Sie hier

 

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